Read Das geheime Bewusstsein der Pflanzen: Botschaften aus einer unbekannten Welt by Joseph Scheppach Online

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Pflanzen haben mehr Sinne als wir Menschen Sie haben Gef hle und empfinden Schmerzen Sie k nnen sehen, h ren, riechen und haben ein Zeitempfinden Immer mehr Forscher bescheinigen Pflanzen eine besondere Form der Intelligenz Der Wissenschaftsjournalist Joseph Scheppach pr sentiert sensationelle Erkenntnisse aus der Pflanzenwelt und erschlie t uns ihr geheimes Leben....

Title : Das geheime Bewusstsein der Pflanzen: Botschaften aus einer unbekannten Welt
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ISBN : 9783426782033
ISBN13 : 978-3426782033
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Knaur TB 1 August 2016
Number of Pages : 296 Seiten
File Size : 796 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das geheime Bewusstsein der Pflanzen: Botschaften aus einer unbekannten Welt Reviews

  • Wuotansson
    2019-04-19 00:46

    Der Autor versteht es, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu erklären. Das Buch lässt sich so weglesen - man kann es gar nicht weglegen. Eine atemraubende Erkenntnis folgt der nächsten und es steigert sich bis zum genialen Ende hin noch ins unermessliche! Die Weltanschauung der Naturreligionen und das Weltverständnis des Animismus, sowie die Philosophie des Hinduismus und Budhismus werden hier naturwissenschaftlich bestärkt und z. T. bewiesen.Um nur ein paar Punkte herauszunehmen, folgt eine kleine Übersicht:Pflanzen sehen:Rankpflanzen wachsen aktiv zu einer Rankhilfe hin. Stellt man die Rankhilfe um, ändert die Pflanze ihre Wuchsrichtung zur umgestellten Rankhilfe. Wird diese wieder umgestellt und verdeckt, wächste die Pflanze trotzdem in die richtige Richtung. Wie können Pflanzen das trotzdem wahrnehmen?Pflanzen hörenJede Pflanzenzelle hat eine Zellmembran, empfindlicher als das menschliche Ohr.Pflanzen können Ereignisse voraussehenWetter, Erdbeben oder Stürme können sie vorhersehen. Die Tomate kann ein nahendes Tief drei Tage vorher wahrnehmen, denn dann verstärkt sie ihre Außenhaut zur verbesserten Stabilität.GehirnPflanzen haben elektromagnetische Mechanismen, die denen in unserem Gehirn gleichen. In Pflanzen wurden Neurotransmitter gefunden, wie Acetylcholin, das im menschlichen Gehirn für das Gedächtnis genutzt wird.Für Gehirnsignale beim Menschen werden kleine Moleküle benutzt. Bei Pflanzensignalen werden jedoch große und komplizierte Moleküle verwendet. Große Moleküle können große Informationsmengen übertragen.In den Wurzelspitzen wurden neuronale Strukturen entdeckt. Dort besitzt die Pflanze besonders viele elektrophysiologisch aktive Sinneszellen. Diese Zellen besitzen gehirnähnliche Funktionen und stärker verzweigt als die Neuronen unseres Gehirns.Eine vier Monate alte Roggenpflanze hat ein Wurzelwerk mit einer Oberfläche von 1.000 qm, ca. 13 Millionen Wurzelfäden, ca. 14 Milliarden Wurzelhärchen, woraus eine aneinander gereihte Länge von 10.600 km ergeben, soweit wie von Nordpol zu Südpol. Das ergibt ein unterirdisches neuronales Netz, so groß wie das World Wide Web!Die Pflanze ist als Ganzes das Gehirn: Pflanzen haben einen über die gesamte Pflanze verteilten Kommandobereich, der Reize von außen wahrnimmt und darauf reagiert. Dieses dezentrale Nervensystem ermöglicht der Pflanze, gleichzeitig mit Bakterien, Pilzen, Mikroorganismen und anderen Pflanzen zu verständigen.Drachendreck: Einzelliger Schleimpilz kann in einem Labyrinth schnell den richtigen Weg zur Nahrung finden, was auf eine Gehirnleistung schließen lässt.NervenIn Pflanzen wurden elektrische Aktionspotentiale gefunden, die der Informationsübertragung dienen, wie in unseren Nerven.HormoneDas Hormon Auxin wurde in Pflanzen entdeckt, das eigentlich nur bei Tieren vorkommt.Schneller als ComputerBei der Kommunikation innerhalb der Pflanze kann das Eiweißmolekül aus einer fast unendlichen Zahl der Möglichkeiten innerhalb einer zehntel Mikrosekunde die richtige Entscheidung treffen. Dafür bräuchte ein Computer 30 Jahre.IntelligenzDas ist die Fähigkeit, zwischen etwas bewusst wählen zu können. Selbst eine einzelne Pflanzenzelle verfügt über diese Intelligenz.KommunikationPflanzen können sich unterhalten und gegenseitig informieren und kommunizieren. Bäume können sich über Wurzelknacken verständigen.Zellen verständigen sich über Lichtsignale, das die Zelle selbst erzeugt. Durch das gleichmäßige Schwingen entstehen elektromagnetische Felder, die chemische Reaktionen, Enzyme, Hormone und andere Funktionen steuern. Wird ein Blatt zerrissen, werden zehntausende Lichtphotonen frei.Es gelten die die Gesetzmäßigkeiten der Quantenphysik. Wenn wir Materie in seine Bestandteile zerlegt, bleibt am Ende nichts mehr übrig, was an Materie erinnert. Alles was ist, ist Energie, die sich um ein Zentrum bewegt, also bewegte Energie.Pflanzen können nach dem Pawloschen Experiment „abgerichtet“ werden.Es gibt eine laufende Palme, die sich aktiv aus dem Schatten anderer Bäume heraus bewegen kann.Pflanzen können Gedanken lesen:Das Backster-Experiment: Backster schloss eine Pflanze an den Lügendetektor an. Sobald er ihr mit einem brennenden Streichholz näher kam, schlug der Detektor aus. Die Pflanze zeigte Angst. Später brauchte Backster nur daran zu denken, ein Streichholz anzuzünden und die Pflanze reagierte darauf.Pflanzen reagieren auf Berührungen. Werden sie gestreichelt, wachsen sie besser und gesünder.Pflanzen reagieren auf Musik, vor allem harmonische Klassik verbessert ihr Wachstum und die Erträge.Pflanzen können die Zeit lesen. Carl von Linné hat seine Pflanzen so geordnet, dass sie wie die Ziffern einer Uhr, nur zu der bestimmten Zeit Blühen oder ihre Blätter falten. Danach konnte er die Uhrzeit in seinem Garten ablesen.Pflanzen reagieren auf den Mond und alte Bauernregeln wurden im Experiment bestätigt.Das Wood Wide Web:Bäume sind über Mykorrhiza-Pilze an ihren Wurzeln mit anderen Bäumen verbunden und darüber hinaus auch mit artfremden Pflanzen. Über diese Pilzfäden erfolgt nicht nur ein Stoffaustausch, sondern sogar ein Austausch von Genen. Der Wald ist das größte Lebewesen dieses Planeten! Schon Goethe wusste das: „Kein Lebendiges ist ein Eins; immer ist’s vieles.“Symbiosen, Kooperationen und Teamarbeit sind die evolutionäre Kraft!Geheimcode:Der Mathematiker Leonardo von Pisa, genannt Fibonacci (1170-1250) entdeckte, dass alles Lebendige nach einer Zahlenfolge gebaut ist: Eine Zahlenreihe, bei der jede Zahl die Summe der beiden vorangehenden bildet: 0,1,1,2,3,5,8,13,21,34,55,89,…Das findet sich in der Anordnung von Samenständen, der von Blättern am Baum, den Verzweigungen von Ästen, …Der Goldene Winkel kommt ebenso in der Natur vor.Benoit Mandelbrot: Fraktale GeometrieDie Natur wächst fraktal. Das bedeutet die flächenmäßig größte Ausdehnung mit dem geringstmöglichen Aufwand. Misst man die Verzweigungen einer Lunge durch und die Verzweigungen eines Baumes, dann sind beide mathematisch identisch!Ferner werden noch Themen wie die Naturheilkunde, die Grüne Gentechnik oder pflanzliche Diäthillfen behandelt....Unbedingt lesenswert!!!

  • Melanie
    2019-04-01 00:08

    Mal eine andere Sichtweise über Pflanzen. Unsere Eltern haben uns früher beigebracht, nicht einfach Blätter und Äste abzureissen, weil Pflanzen auch "Gefühle" haben. Dies und andere spannende Dinge werden hier gut wiedergegeben, wenn auch stellenweise sehr schwer für Laien zu lesen. Nur weil wir die Sprache der Pflanzen nicht verstehen, heisst das nicht das sie nicht sprechen können.Gutes Buch für wirklich interessierte Leser.

  • Uwe. E. Mertens
    2019-04-02 23:53

    .....sehr anregend und befruchtend auch in und für andere Lebensbereiche des Lebens auf unserem Planet Erde.Langsam begreife ich, wo wir Zweibeiner eigentlich stehen.... und wie respektlos wir teilweise handeln.Service, bei Anlieferung hervorragend...klappte alles reibungslos.

  • Amazon Kunde
    2019-04-12 21:50

    Tolles Buch!Nicht nur super interessant - es hat mir auch bei meiner Bachelor-Arbeit total geholfen.Macht Spaß hiersein zu lesen!!!

  • Frank K.
    2019-04-08 04:03

    TOP GESCHRIEBEN!!!! Spannende Lektüre und verständnissvolle Erklärung von so manchen Aspekt der einem bis dato nicht so in den Sinn kam

  • Hausfrau und Mutter
    2019-04-02 02:53

    Als Urlaubslektüre nur für einen ausdrücklichen Leseurlaub mit Anschluss an Nachschlagewerke oder Bibliotheken geeignet. Ich hatte es dummerweise schon auf dem Hinflug nach New York zu 3/4 durch und wollte mehr!!! Der Urlaub sah Anderes vor und jetzt bin ich endlich zurück und kann über die detaillierten Literaturhinweise einen tieferen Zugang der Materie finden. Die unterschiedlichen Themenbereich, die Scheppach zusammenführt und ob der Verzweigtheit, Vielfälltigkeit und eigentlich nötigen "Mehrbeschäftigung" mit jedem Einzelbereich nur anreißen kann, sind unglaublich spannend, mutmachend, demütigend und erleuchtend. Douglas Adams Frage im Anhalter durch die Galaxis nach dem Leben..... und seine Beschäftigung mit den Letzten ihrer Art findet hier einen Beantwortungsansatz, eigentlich eher ganz viele! Und selbst einem Chemiemuffel wird ganz anders, wenn hier die Basis allen Lebens erklärt wird, ohne den üblichen Druck, die Welt ganz allein nach der Lektüre retten zu müssen. Dieses Buch und seine Quellen sollte an unseren Schulen ab der 3. Klasse gelehrt werden! Und den 5. Stern habe ich nur deshalb nicht gegeben, weildas Buch locker 300 Seiten mehr "davo" hätte haben können! Herzlichen Dank an Herrn Scheppach