Read Lateinamerika: Eine politische Landeskunde (Studienkurs Politikwissenschaft, Band 4033) by Nikolaus Werz Online

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Lateinamerika ist ein Kontinent in rascher Ver nderung Die politische Landeskunde von Nikolaus Werz vermittelt in 14 Kapiteln einen hochaktuellen berblick ber die zentralen Bereiche der lateinamerikanischen Politik von den Milit rdiktaturen ber Pr sidentialismus, politische Parteien und Interessengruppen bis hin zur Rolle der katholischen Kirche....

Title : Lateinamerika: Eine politische Landeskunde (Studienkurs Politikwissenschaft, Band 4033)
Author :
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ISBN : 3825240339
ISBN13 : 978-3825240332
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : UTB GmbH Auflage 3 23 Oktober 2013
Number of Pages : 352 Seiten
File Size : 886 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Lateinamerika: Eine politische Landeskunde (Studienkurs Politikwissenschaft, Band 4033) Reviews

  • Axel Barthel
    2019-01-30 07:36

    „Lateinamerika – Eine politische Landeskunde“ hält weitgehend was es verspricht und gibt eine umfassende Einführung über den Halbkontinent. In 15 Kapiteln auf weniger als 350 Seiten werden in verständlicher Sprache und anschaulich anhand zahlreicher Tabellen und Grafiken sowohl die gesellschaftlichen und kulturellen Eigenarten als auch Religion, Wirtschaft, Politik und Geschichte prägnant zusammengefasst. Besonders hilfreich für Lateinamerika-Interessierte erweist sich ein eigens der deutschen Lateinamerika-Forschung gewidmetes Kapitel und zahlreiche Literaturhinweise, die zu einer vertiefenden Lektüre einladen. Positiv fällt auch die Unterscheidung zwischen Verfassung und Verfassungswirklichkeit bei der Beschreibung des politischen Systems ins Gewicht.Die besonderen Beziehungen zu den USA, die organisierte Kriminalität und Drogenhandel und die enorme Bedeutung der Massenmedien für Kultur und Politik werden in einzelnen Kapiteln erwähnt. Wünschenswerte wäre hier hingegen ein jeweils eigenes Kapitel gewesen, um deren besonderen Bedeutung für die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Rechnung zu tragen. Es existieren einige konzeptionelle Unschärfen, so folgt die vorgeschlagene Typologie der Diktaturen keinen einheitlichen, trennscharfen Kategorien. Zudem wird das Venezuelas unter Chavez als negative Entwicklung bewertet. Dabei folgt der Autor meiner Ansicht nach der öffentlichen Meinung, ohne dafür Argumente anzubringen und Gründe für diese Entwicklung aufzuzeigen. Außerdem fällt der Autor über die gewerkschaftliche Entwicklung ein zu allgemeines Urteil, wenn er eine Trendwende zu Gunsten der Gewerkschaften Lateinamerika prognostiziert. Gerade Mittelamerika und die Karibik zählen immernoch zu den gefährlichsten und restriktivsten Pflastern für gewerkschaftliches Engagement weltweit und eine Abkehr von neoliberalen Paradigmen ist gerade in rechts-regierten Ländern wie Panama und Kolumbien nicht zu erkennen.Trotz aller Kritik handelt es sich um ein gutes Übersichtswerk. Ich kann es für alle weiterempfehlen, die sich einen schnellen Einblick zu Lateinamerika verschaffen wollen.