Read Invasion der Wünsche: Roman by Beatrix M. Kramlovsky Online

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Rosa will ihrem Leben ein selbstbestimmtes Ende bereiten Von ihren ngsten berw ltigt hat sie das Gef hl f r Familienprobleme und Disharmonien verloren, l sst Freunde und Lieben hinter sich, um in S ditalien, wo ihrer Meinung nach alles begonnen hat, t dlichen Frieden zu finden Doch auch ihre Enkelin Johanna kann gut mit Geheimnissen umgehen und nutzt sie ungeniert, um die Familie zu retten Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt....

Title : Invasion der Wünsche: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 390287841X
ISBN13 : 978-3902878410
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : KITAB 11 Februar 2015
Number of Pages : 198 Seiten
File Size : 794 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Invasion der Wünsche: Roman Reviews

  • harald vogelsang
    2019-04-09 03:48

    Während die krebskranke Rosa beschließt im südlichen Matera ihrem Leben ein Ende zu setzen um ihre Familie nicht zu belasten, holt sie plötzlich das pure Leben ein - in Form von interessanten Begegnungen, Erinnerungen aber auch Familienproblemen, denen sie sich nicht entziehen kann.Am Beginn des Buches dachte ich,"Oh Gott, Krebs - trist,traurig, deprimierend!" Aber nichts von all dem war der Fall. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es mich zum Nachdenken anregte und im Gegenteil so positiv war, sehr lyrisch und humorvoll erzählt.Am Ende des Buches lässt uns die Autorin nicht hoffnugslos zurück, sondern stark und zuversichtlich.Noch eines hat sie in mir geweckt - die Neugier auf Matera. Diese Stadt muss ich nun auf jeden Fall besuchen!Ich habe dieses Buch gleich nochmals zum Verschenken bestellt, weil es mir so besonders gut gefallen hat!

  • Christine
    2019-04-16 22:53

    Rosa hat Krebs. Erneut. Deshalb beschließt sie zu sterben – selbstbestimmt!Um ihre Liebsten nicht zu belasten, lässt Rosa sie im Glauben, sie wäre nach der Chemotherapie genesen.Unter dem Vorwand, sich auf einer Reise von den Strapazen der Therapie erholen zu wollen und wieder zu sich selbst zu finden, trennt sie sich von ihrem Lebensgefährten, nimmt Abschied von den Enkelinnen, von Sohn und Schwiegertochter und ihrer besten Freundin. Denn Rosa will sie nicht mit ihrem fortschreitenden Verfall belasten.Im süditalienischen Matera, dem Ort an dem mit ihrer ersten Liebe vermeintlich alles begonnen hat, will Rosa ihren Frieden finden.Ein Schriftstellerinnenfestival zum Thema Liebe, eine geheimnisvolle, junge Frau, die den Autorinnen Stoff für neue Romane liefert und vor allem die lebenspralle Maggie lenken sie jedoch von ihrem Vorhaben ab.Während Rosa sich am Ende ihres Lebensweges sieht, hadert ihre Enkelin Theresa mit einer ungeplanten Schwangerschaft.Johanna, Theresas jüngere Schwester beschließt, sich auf die Suche nach der Großmutter zu machen. Denn wenn jemand aus dem Schlamassel helfen kann, dann sie, die Rosaoma.Anders als in aktuellen Bestsellern rückt Kramlovsky bei ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstbestimmung am Ende des Lebens die Frage nach der Verantwortung für die Gemeinschaft in den Vordergrund. In Spiralen kreist die Autorin die relevanten Fragen ein und beleuchtet sie aus immer neuen Perspektiven. Ich habe Invasion der Wünsche in überschaubaren Portionen konsumiert, damit genug Raum für eigene Gedanken blieb. Dafür spricht auch die lyrische Sprache der Autorin, denn die ausdrucksstarken Bilder wollen genossen werden. Fazit: eine Geschichte, die nachwirkt.

  • Ulla L.
    2019-04-09 22:54

    Meine Meinung:Nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, dachte ich, dass dies wirklich ein sehr interessantes Thema ist und ich wurde neugierig auf dieses Buch.Rosa ist der Meinung, dass jeder und vor allem sie selber bestimmen kann, wann und wie das Leben enden soll. Natürlich meint sie damit nicht den normalen Lebensweg, den jeder geht und von dem keiner weiß, wann er endet. Nein, sie ist schwer krank und möchte sich und ihren Lieben die letzten unter Umständen sehr qualvollen Stunden ersparen. Soweit war ich mit Rosa einer Meinung und bereit sie zu begleiten. So konnte ich erfahren, wie sie langsam Abschied von ihrer Familie nimmt. Da die Autorin alles aus Sicht von Rosa in der Ichform geschrieben hat, lernte ich auch Rosas Gedanken zu allem kennen. Wie es oft so ist, erinnert man sich in einem gewissen Alter an lang zurückliegende Erlebnisse und lässt vieles noch einmal Revue passieren.Allerdings gibt es da die Familie, die ja nichts von dem Vorhaben weiß und von Rosa einiges fordert. So ein bisschen wurde ich dann auch böse auf den Sohn und die Enkelinnen. Ich meine, klar,sie wussten nicht, warum Rosa sich auf den Weg nach Italien gemacht hat. Sie wollte zu dem Ort fahren, den sie mit einer ganz besonderen Erinnerung verknüpfte. Es war klar, dass sie keinem den wahren Grund ihrer Reise nannte. Mal davon abgesehen, dass die Familie dafür kein Verständnis gehabt hätte, aber irgendwie gönnten sie ihr auch so nicht die Auszeit.Die ganze Geschichte kann einen schon nachdenklich machen. Oma wird es schon richten. Aber wie es in Oma wirklich aussieht weiß keiner. Wie hätten alle reagiert, wenn Rosa ihnen ihre wahren Absichten verkündet hätte?Beatrix Kramlovsky hat ein sehr wichtiges Thema angepackt und dies wunderbar mit der Lebensgeschichte von Rosa verknüpft. Da ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt, habe ich das Buch mal wieder in einem Rutsch ausgelesen. Allerdings war ich selber mit dem Ende nicht so einverstanden, was nicht heißt, dass ich mir ein anderes gewünscht hätte, nein, ich fand es zu abrupt und hätte liebend gerne noch weiter gelesen. Es mag sein, dass die Autorin vielleicht meint, nun könne meine Phantasie sich ausleben. Aber ich lese dann doch viel lieber, wie es weitergeht.Invasion der Wünsche, so lautet der Buchtitel. Ich erwähnte ja schon, dass diese Geschichte einen zum Nachdenken anregt und wenn ich über den Titel nachdenke noch mehr. Jeder hat viele Wünsche, aber ist es auch richtig, dass andere ihre zurück stecken sollen, damit die der anderen erfüllt werden?Fazit:Auf jeden Fall fand ich es ganz toll, Rosa kennen zu lernen und vieles aus ihrem Leben zu erfahren. Sie war keine Frau, die sich an die Regeln, die zu ihrer Zeit galten, hielt. Das Buch empfehle ich gerne als sehr lesenswert.

  • Elisabeth aus Chemnitz
    2019-04-07 23:05

    Mich interessierte das Thema eines selbstbestimmten Lebensendes. Aber es kam alles ganz anders, denn in diesem Buch geht es nicht um Krankheiten, sondern um Lebenserinnerungen der Heldin Rosa, wobei gleichzeitig um sie herum das "normale" Leben weitergeht. Rosa bemerkt die Katastrophen in ihrer Familie nicht und will sich der Gesellschaft ihres Umfeldes entziehen, so sehr ist sie in ihrer Gedankenwelt versunken. Dabei erfährt man viel über ihre Geschichte, ihre Männer, ihre Liebe und ihre Sicht der Dinge. Für mich war das alles hochinteressant. Der Schluss war zwar recht früh deutlich vorhersehbar, aber entschieden anders als von mir erwartet.Leser, die Gedanken spannend finden und diese irrwitziger Aktion vorziehen, werden sicher ebenso wie ich vom Buch begeistert sein.